
Hochbeete befüllen
Das Hochbeet richtig befüllen

Nachdem das Hochbeet mit den ausgewählten Steinelementen auf einem Streifenfundament aufgebaut wurde, werden die Innenwände mit Folie ausgekleidet und am Boden ein engmaschiges Gitter als Schutz gegen Nagetiere eingelegt.
Die Füllung eines Hochbeetes besteht aus mehreren Schichten. Hier erfüllen u. a. Äste, Reisig, Laub, Kompost eine neue und wichtige Aufgabe. Als obere Pflanzschicht folgt dann geeignete Blumen- oder Pflanzerde. Das spart nicht nur beim Befüllen Geld - durch den Verrottungseffekt werden die unteren Schichten zum perfekten Nährstofflieferanten.
Bitte beachten!
Nach oben hin wird das Füllgut des Hochbeets immer feiner. Die Höhe der einzelnen Schichten richtet sich dabei nach der Höhe des Hochbeetes.
Als ideale bzw. empfohlene Größe für ein Hochbeet gilt eine Arbeitsbreite von ca. 1,30 m und eine Höhe von ca. 80 cm. Für ein reines Blumenbeet genügt es, in den unteren Teil eine Schicht aus grobem Baum- und Strauchschnitt anzulegen, darüber kommen Kompost und Blumenerde.
Die Schichten sind in etwa gleich hoch. Soll Gemüse im Beet wachsen, werden einige Schichten mehr benötigt (siehe Skizze).

Durch die Verrottung der organischen Materialien im Inneren des Hochbeetes entsteht Wärme von unten. Das begünstigt das Gedeihen von wärmeliebenden Pflanzen wie Paprika, Zucchini oder Tomaten.
Man kann Hochbeete dichter bepflanzen als normale Flachbeete und an den Seitenwänden ist auch noch Platz für Rankpflanzen. Die Randreihen sind besonders für Gurken geeignet, deren Triebe über die Einfassung herabhängen und auf diese Weise nicht so leicht von Gurkenschimmel befallen werden. Auch Klettererdbeeren werden die Anschaffung eines Hochbeetes danken, denn auch ihre Früchte wachsen an überhängenden Ranken am liebsten.